Dreiecksflug Hahnweide Freiburg Winzeln Hahnweide

Martin und ich (woki) wollten endlich mal wieder in die Luft – mit dem Mose. Plan 1 war Stahringen und lag im dichten Nebel. Also flogen wir nach Freiburg. Im Schwarzwald gab’s nur Reste von Schnee zu sehen, dafür eine herrliche Sicht auf die Alpen. Die Grundgeschwindigkeit, meinte Martin, war wie in einer Klemm 20 ohne Wind – nur 100km/h. Da war klar, dass wir heimwärts zügig unterwegs sein würden.

In Freiburg sind wir auf der 16 gelandet, andersrum als üblich. Beim Abflug ergibt das eine schöne Aussicht auf die Häuser. Nächster Halt Winzeln. Von Westen her ist Winzeln ganz einfach zu finden – von Osten her versteckt sich die Piste hinterm Wald. Den neuen Turm in Winzeln finde ich beispielhaft gut. Kurz vor Winzeln sind die Bilder von den Glarner Alpen entstanden. Erstmalig habe ich mit 200mm Brennweite aus dem Mose fotografiert. Das werde ich wieder machen.

Nach dem Kaffetrinken kam dann der Schreck des Tages. Wir sind auf der Piste zum Start gerollt. An der Wendeschleife gab’s plötzlich ein unpassendes rythmisches Geräusch vom Fahrwerk. Also wieder runter von der Piste und auf die Schleife. Motor aus – meine Gedanken: haben wir einen Platten und dürfen in Winzeln übernachten? – raus aus dem Flieger und die Räder begutachtet. Also Platten war’s keiner und die Bremsbeläge waren nicht weggebrochen. Wir haben den Flieger zurück und wieder vorgeschoben – da hat sich das Geräusch in Luft aufgelöst. Es muß ein Steinchen in der Bremse gewesen sein.

Also wieder rein in den Flieger und volle Kanne zurück zur Hahnweide. Die Grundgeschwindigkeit war einige Sekunden über 250km/h – im Horizontalflug! Wir sind dann nach Sonnenuntergang und vor dem Ende der bürgerlichen Dämmerung gelandet. Den diensthabenden Flugleiter haben wir schon bedauert – aber je später der Abend desto schöner die Beleuchtung!