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Pilot für einen Tag und Gast bei den Segelfliegern des SCS auf der Hahnweide

Bei strahlendem Sonnenschein und optimalen Flugbedingungen haben 24 Teilnehmer bei der Veranstaltung des SCS  Pilot für einen Tag das Segelfliegen kennengelernt. Es war ein erlebnisreicher und informativer Tag, der bestimmt allen in guter Erinnerung bleiben wird. Fotos sagen mehr als viele Worte…

Startleiterin, Sonnenschutz, Startwindenseil holen mit dem „Lepo“

Eigenstarter Arcus „die 7“

Flüge der Gastpiloten mit der „S3 DG 500“ und der „S4 Duo Discus“

Abschluss des erlebnisreichen Tages auf der Hahnweide

(Alle Teilnehmer haben einer Veröffentlichung zugestimmt, wenn du aber doch findest, dass du Bilder von dir nicht öffentlich haben möchtest, bitte schreib uns eine Nachricht)

Meine Flugausbildung beim SCS

Meine Flugausbildung beim SCS

Mitten im Studium hat es mich doch gezwickt die Thermikbärte in live und nicht „nur“ vom
Boden aus mit dem Modell auszukurbeln. Also habe ich meinen WG Mitbewohner und
Kommilitonen Jan angehauen, er soll mich mal mit zu seinen Fliegerfreunden auf die
Hahnweide bringen.
Gesagt getan, ich komme auf den Flugplatz, lerne lauter nette, entspannte und
aufgeschlossene Menschen jeder Altersgruppe kennen.
Die Flieger die die SCS’ler fliegen sind auch ganz nett 😉
Da ich mir für mein Meinungsbild gerne genügend Zeit lasse habe ich die potentiell neuen
Fliegerkameraden auch mal bei der Arbeit in der Werkstatt in Zazenhausen besucht. Dieser
Besuch und die Arbeit mit den SCS’lern hat mich dazu bewegt auch einer zu werden. Also
schnell den Papierkrieg erledigt, Dr. Kirsch in Esslingen besucht um mein Medical zu
bekommen und ‚zack‘ saß ich schon vorne in der DG505 und hab mir vom hinteren Sitz aus die Kommentare der Fluglehrer zu Herzen genommen (09.07.2016).
Nach einer kleinen Winterpause und 5 Auffrischungsflügen im Frühjahr 2017 flog das flog
die DG auf einmal viel angenehmer als im letzten Jahr. Hatte ich etwa das Fliegen verlernt
über die Winterpause?
Aber nein! Es lag an dem fehlenden Fluglehrerballast auf dem hinteren Sitz; ich durfte
frei fliegen! (09.04.2017, 39. Start)

Da ich quasi jedes Wochenende auf dem Flugplatz verbracht hatte, durfte ich recht bald auf
unseren Discus fliegen (23.04.2017, 52 Starts). Ich sag euch, das ist ein Unterschied wie
VW Golf 1 und ein Formel 1 Auto zwischen dem Discus und der DG 500!
Da jetzt so langsam die Überlandfliegerei näher rückte habe ich zwei Überlandflugeinweisungen
mit Conny und Stephan machen dürfen. Dabei hat mein Magen dann doch angemerkt, dass er mit
der Fortschrittgeschwindigkeit meiner Ausbildung nicht ganz zufrieden ist.
Nichtsdestotrotz habe ich fleißig fliegen geübt und durfte dann ENDLICH einen 50km
Überlandflug versuchen(22.07.2017, 68.Start).
Leider war das Wetter an diesem Tag beleidigt mit mir und ich musste mich von meinem
Fluglehrer auf dem Übersberg abholen lassen, da ich vor lauter eilig verschwitzt hatte eine
F-Schlepp Berechtigung zu machen. Ein Glück hat Flo eine so geduldige Frau, die war nämlich
mit von der Rückholer Partie.
Bei der nächsten Gelegenheit habe ich dann eine F-Schleppberechtigung gemacht und bin dann
auf 3 weitere Überlandflüge geschickt worden. Bis es endlich dann am 24.09.2017, 95.Start)
für einen schönen, voll gültigen 50km Flug gereicht hatte.

Am Freitag den 13.10.2017 hatte ich dann 3 weitere Flüge, diesmal erneut mit Ballast auf
dem Rücksitz. Dieser Ballast war (mental) schwerwiegender als Fluglehrerballst, nämlich
Prüferballast!
Allerdings war mein Prüfer zufrieden genug mit mir um mir die schlechte Nachricht
mitteilen zu können, dass ich jetzt leider nicht mehr fliegen dürfe, bis mir mein
Flugschein mit der Post zugeschickt würde.
Geschafft!

Schlussendlich habe ich für meine Flugausbildung beim SCS
– 2500,- € (Fluggebühren, Startgebühren, Schleppgebühren, Medical, Verwaltungsgebühren für Sprechfunk, Theorieprüfung und Praktische Prüfung beim Regierungspräsidium)
– 98 Starts
– 30 Flugstunden
– 1 Jahr
und viel Spaß investiert.

Bekommen habe ich nicht nur einen Flugschein, sondern auch die Möglichkeit meinen Horizont
über das trockene, öde Uni-Fachgesimpel der Luft- und Raumfahrttechnik in die Bereiche der
praktischen Fliegerei, Fliegerwartung und sogar Fliegerreparatur zu erweitern.
Ein wie ich finde sehr geringe Investition gemessen an Möglichkeiten und Chancen welche
man geboten bekommt. Von den angenehmen Leuten ganz zu schweigen 😉

Wer sich nach diesem Artikel denkt: „Was der kann, kann ich schon lange, ich kann das
mindestens genauso schnell!“ der sei gewarnt. Ich hatte schon viel Vorerfahrung und
Grundwissen in der Fliegerei.
Das soll jetzt natürlich nicht bedeuten, dass Du nicht das Zeug zum Flieger hast 😉

Nicht zu vergessen ist auch der erhebliche Zeitaufwand, den man aufwenden muss. Da muss man schon einen verständnisvollen „Lebensabschnittsgefährten“ haben, wenn man jedes Wochenende auf dem Flugplatz ist und „in seinen Nussschalen durch die Gegend schaukel“

Also wen es in den Fingern und im Hintern juckt mal das Steuer selbst in die Hand zu
nehmen dem empfehle ich wärmstens mal beim SCS zu klopfen.
Bis bald.

 

Der leise Steigflug

In diesem Beitrag geht’s um lautes oder leises Steigen mit dem motorgetriebenen Flugzeug. Der Pilot kann mit Startstellung des Propellers und hoher Drehzahl schnell auf seine Reiseflughöhe steigen – oder leiser mit Reisestellung des Props. Was ist der bessere Steigflug?

Mit den Flugleistungsdaten für Grob 109B habe ich zwei verschiedene Steigflüge vom Meereshöhe auf 1000m bis zur gleichen Position verglichen. Für andere Flugzeuge muß man natürlich neu rechnen.

Die Berechnung zeigt: Der Steigflug mit Reisestellung des Propellers dauert nicht länger, er verbraucht weniger Kraftstoff und er ist leiser! Nicht nur für die Leute am Boden – auch für die Piloten im Flugzeug.

Meine Empfehlung: Auf Reisestellung umschalten, sobald die eigene Sicherheits-Flughöhe es zuläßt. Wie laut ein Flugzeug ist, hat der Pilot zu einem großen Teil selbst in der Hand !

Quelle: Adlerbeitrag 1993 woki

Meine Flugausbildung beim SCS

Meine Flugausbildung beim SCS

Mitten im Studium hat es mich doch gezwickt, die Thermikbärte in live und nicht „nur“ vom Boden aus mit dem Modell auszukurbeln. Also habe ich meinen WG Mitbewohner und
Kommilitonen Jan angehauen, er soll mich mal zu seinen Fliegerfreunden auf die
Hahnweide mitnehmen.
Gesagt getan, ich komme auf den Flugplatz, lerne lauter nette, entspannte und
aufgeschlossene Menschen jeder Altersgruppe kennen. Die Flieger, die die SCS’ler fliegen,
sind auch ganz nett 😉
Da ich mir für mein Meinungsbild gerne genügend Zeit lasse, habe ich die potentiell neuen
Fliegerkameraden auch mal bei der Arbeit in der Werkstatt in Zazenhausen besucht. Der
Besuch und die Arbeit mit den SCS’lern hat mich dazu bewegt, auch einer zu werden. Also
schnell den Papierkrieg erledigt, Dr. Kirsch in Esslingen besucht um mein Medical zu
bekommen und ‚zack‘ saß ich schon vorne in der DG500 und hab‘ mir vom hinteren Sitz aus die Kommentare der Fluglehrer zu Herzen genommen (09.07.2016).
Nach einer kleinen Winterpause und 5 Auffrischungsflügen im Frühjahr 2017 flog
die DG auf einmal viel angenehmer als im letzten Jahr. Hatte ich etwa das Fliegen über die Winterpause im Schlaf optimiert?
Aber nein! Es lag an dem fehlenden Fluglehrerballast auf dem hinteren Sitz; ich durfte
frei fliegen! (09.04.2017, 39. Start)

Unser Ausbildungsleiter Franz gratuliert Christoph!

Da ich quasi jedes Wochenende auf dem Flugplatz verbracht hatte, durfte ich recht bald auf unserem Discus fliegen (23.04.2017, 52 Starts). Ich sag euch, das ist ein Unterschied wie
Traktor und Passat zwischen dem Discus und der DG 500!
Da jetzt so langsam die Überlandfliegerei näher rückte, habe ich zwei Überlandflugeinweisungen mit Conny und Stephan machen dürfen. Dabei hat mein Magen dann doch angemerkt, dass er mit der Fortschrittgeschwindigkeit meiner Ausbildung nicht ganz zufrieden ist.
Nichtsdestotrotz habe ich fleißig fliegen geübt und durfte dann ENDLICH einen 50km
Überlandflug versuchen(22.07.2017, 68.Start).
Leider war das Wetter an diesem Tag beleidigt mit mir und ich musste mich von meinem
Fluglehrer auf dem Übersberg abholen lassen, da ich vor lauter eilig verschwitzt hatte eine
F-Schlepp Berechtigung zu machen. Zum Glück hat Flo eine so geduldige Frau, die war nämlich mit von der Rückholer Partie.
Auf dem Übersberg habe ich meinen Kommilitonen Réne getroffen, der auch Segelflieger ist.

Bei der nächsten Gelegenheit habe ich dann eine F-Schleppberechtigung gemacht und bin dann auf 3 weitere Überlandflüge geschickt worden. Bis es dann endlich am 24.09.2017, 95.Start) für einen schönen, voll gültigen 50km Flug gereicht hatte.

Am Freitag den 13.10.2017 hatte ich dann 3 weitere Flüge, diesmal erneut mit Ballast auf
dem Rücksitz. Dieser Ballast war (mental) schwerwiegender als Fluglehrerballst, nämlich
Prüferballast!
Mein Prüfer war zufrieden genug mit mir,  um mir die schlechte Nachricht
mitteilen zu können, dass ich jetzt leider nicht mehr fliegen dürfe, bis mir mein
Flugschein mit der Post zugeschickt würde.
Geschafft!

Schlussendlich habe ich für meine Flugausbildung beim SCS
– 2222 €  (Fluggebühren, Startgebühren, Schleppgebühren, Medical, Verwaltungsgebühren für Sprechfunk, Theorieprüfung und Praktische Prüfung beim Regierungspräsidium)
– 98 Starts
– 30 Flugstunden
– 1 Jahr
und viel Spaß investiert.

Bekommen habe ich nicht nur einen Flugschein, sondern auch die Möglichkeit meinen Horizont über das trockene, öde Uni-Fachgesimpel der Luft- und Raumfahrttechnik in die Bereiche der praktischen Fliegerei, Fliegerwartung und sogar Fliegerreparatur zu erweitern.
Eine wie ich finde sehr geringe Investition gemessen an Möglichkeiten und Chancen die
man geboten bekommt. Von den angenehmen Leuten ganz zu schweigen 😉

Wer sich nach diesem Artikel denkt: „Was der kann, kann ich schon lange, ich kann das
mindestens genauso schnell!“ der sei gewarnt. Ich hatte schon viel Vorerfahrung und
Grundwissen in der Fliegerei.
Das soll jetzt natürlich nicht bedeuten, dass Du nicht das Zeug zum Flieger hast 😉

Nicht zu vergessen ist auch der erhebliche Zeitaufwand, den man aufwenden muss. Da ist es ein Vorteil, wenn man einen verständnisvollen „Lebensabschnittsgefährten“ hat. Man ist jedes Wochenende auf dem Flugplatz und schaukelt laut Anna „in seinen Nussschalen durch die Gegend“. Danke Anna 🙂

Also – wen es in den Fingern und im Hintern juckt, mal das Steuer selbst in die Hand zu
nehmen, dem empfehle ich wärmstens mal beim SCS zu klopfen! (Vorher anrufen, ob jemand in der Werkstatt ist empfiehlt sich).
Bis bald.

 

Prüfung bestanden!

Hallo zusammen, es gibt eine frohe Botschaft: Am Freitag den 13. Oktober hat unser Christoph seine praktische Prüfung zum SPL bei Biggo bestanden! Wir gratulieren ihm zu diesem tollen Erfolg und wünschen ihm immer schöne Wolken mit bester Thermik!

Text und Foto Franz Gall

3 auf einen Streich!

Eine erfolgreiche Woche liegt hinter uns!

Am Samstag den 08.07.2017 ist wohl ein dickes rotes Kreuz im Kalender von Robert, alias Tiger, zu finden. Denn auch für ihn ist der Traum vom ersten Alleinflug in Erfüllung gegangen.
Tagsüber gab es noch die letzten Fluglehrerflüge, Abends dann der lang ersehnte erste Alleinflug. Der Start war sicher und dennoch bis zum Maximum ausgeflogen, sein Anflug wie aus dem Bilderbuch, die Landung butterweich und Franz dementsprechend sehr zufrieden, weshalb er Robert einen besonders stacheligen Distelstrauch überreicht hat.

Many happy landings, Tiger!

Der Tiger kommt zur Pirsch
Ein glücklicher Fluglehrer
Ein noch glücklicherererer Robert

P.S.: Der Muskelkater vom grinsen dauert erfahrungsgemäß 3 Tage an.

Hosenbodengefühl sensibilisieren

Woki, Fred, Jan und Dezi mit Kati sind zusammen spazieren geflogen, mehr als 3h!

2700m Basis und UFO

Ob sich Kati da noch die letzten Feinheiten perfektioniert hat????

Selbstverständlich sind sie bis zum Ende geblieben um Roberts Hosenbodengefühl zu sensibilisieren.

Am Sonntag ging es Kati an den Kragen: Sie hat ihre praktische Prüfung geflogen. Der Tag fing außergewöhnlich schon EINE HALBE STUNDE FRÜHER als zu „normalen“ Flugbetriebszeiten an.

Natürlich mussten ja genau am Prüfungstag kleinere technische Probleme auftauchen. Da der Kati aber eine super Mannschaft zur Seite stand wurden diese im Handumdrehen gelöst, sodass sie ihren Prüfer von ihren Flugkünsten überzeugen konnte.

Smartrepair vor Ort

Auch in ihrem Kalender ist ein dickes rotes Kreuz zu sehen: sie ist nun endlich wieder Fußgänger!
Wie bitte? Ja ok, zumindest kurzzeitig. Denn sie hat ENDLICH ihren Status als Flugschülerin abgegeben und muss sich wohl jetzt noch eine gute Woche gedulden, bis der Postbote ihr die lang ersehnten Fluglizenzpapiere bringt.

Auch an dich Kati: Herlichen Glückwunsch und viele schöne weitere Flüge!

Am Mittwoch davor hat Christoph, nein nicht der Fluglehrer, erfolgreich seine Theorieprüfung abgelegt. Jetzt muss er „nurnoch“ ein bisschen fliegen.
Eine sehr erfolgreiche Woche also!

Der lang gezüchtete Distelstrauch wird geerntet
Alle freuen sich, egal ob jung ob jung geblieben.
Viel hilft vielt.
Da muss er wohl durch.
Großes Lautertal

Pilot für einen Tag – Werbung im SCS

Über unsere Homepage hatten wir zum Schnupperfliegen geladen. Das Motto war Pilot für einen Tag. Bei gutem Wetter fanden sich pünktlich um 9 Uhr zwanzig flugbegeisterte Interessenten bei uns auf der Hahnweide ein und wurden von zweiundzwanzig SCS’lerinnen und SCS’lern begrüßt. Unser Organisator Thomas hat die ganze Vorarbeit geleistet – Bewerber gewinnen, beim BWLV anmelden, das SCS-Team finden. Wir waren 22 vom SCS für 20 Piloten für einen Tag. Das ist eine gute Quote – so viel Mannschaft braucht es aber auch, wenn die Veranstaltung super sein soll.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Thomas gab’s Theorie. Franz erklärte, wie ein Flugzeug fliegt, wie gesteuert wird, was eine Platzrunde ist – eben Segelflug im Schnelldurchlauf. Fünf Paten kümmerten sich um jeweils vier Interessenten und betreuten sie den ganzen Tag. Sie beantworteten alles rund ums Fliegen und auch um unseren Verein.

Die Vereinsmitglieder des SCS bauten drei Doppelsitzer auf – die Piloten für einen Tag durften zuschauen und uns alles fragen.

Jeder bekam zwei Starts, zwei verschiedene Startarten, Windenstart war mit Duo Discus und DG500. Eigenstart gab’s mit dem privaten Hochleistungsdoppelsitzer Arcus. Eine tolle Gelegenheit, Hochleistungssegler (vergleichbar mit Porsche oder AMG bei den Autos) selbstständig vom Pilotensitz zu steuern. Die Interessenten waren für einen Tag echte Flugschüler, saßen vorne auf dem Pilotensitz und flogen mit unseren erfahrenen Fluglehrern. Weil sie alle von Thomas beim BWLV angemeldet worden waren konnten sie vorne sitzen – dort, wo eben der Pilot sitzt. Der Fluglehrer steuerte den Start, dann erlernten Piloten für einen Tag die Grundlagen zum Steuern eines Flugzeugs. Bei ein paar der jungen Leute war vor dem ersten Start deutlicher Respekt zu spüren vor dem, was jetzt dann gleich kommen würde. Nach der Aufregung des ersten Fluges war alles gewonnen – und das Genießen konnte beginnen.


Auf dem Arcus wurde jeweils etwa 30 Minuten geflogen, mit DG500 und Duo Discus an der Winde etwas weniger. Aber bei jedem Flug erfuhren die Interessenten, wie es sich anfühlt, ein Segelflugzeug selbst zu steuern. Die Aufregung war hoch, so dass die Jungflieger oft nicht gemerkt hatten, ob das Flugzeug etwa einen Aufwind in der Thermik oder am Hang erwischt hatte. Einige der Teilnehmer konnten aber schon nach kurzer Zeit selbständig kreisen und in der Thermik an Höhe gewinnen.


Überraschend war für die Erstflieger, dass ein Segelflugzeug hauptsächlich ohne Instrumente gesteuert wird, nur anhand des Horizontbildes und mit Gefühl, eben doch ganz anders als im PC-Simulator.
Auch die Winde konnte besichtigt und beim Schleppbetrieb beobachtet werden. Nach dem Vergnügen kam wieder Arbeit – aufräumen. Während beim Aufbauen noch zuschauen angesagt war ging es mit dem Waschen der Flugzeuge schon einen Schritt weiter.
Zum Ende haben wir gemeinsam vor der Halle gegrillt und den Tag gemütlich ausklingen lassen. Was hatten wir für ein Glück mit dem Wetter! Zwei Tage zuvor sollte es schon am frühen Nachmittag regnen – wir konnten unsere Aktion vor dem leichten Niesel beenden.

Text: Franz, woki      Fotos: woki, Matthias, Hilmar

Einige interessieren sich ernsthaft für eine Segelflugausbildung beim SCS, für alle Beteiligten war es ein schöner Tag bei idealen Bedingungen auf der Hahnweide. Selbst wenn jemand nicht selbst fliegen lernen will, so kann er doch jetzt Einiges über unser schönes Hobby berichten und verbreiten: Der SCS hat gezeigt, dass er aus jungen und älteren Mitgliedern besteht, Männern und Frauen, neuen Mitgliedern, die gerade erst mit
ihrer Ausbildung begonnen haben und alten Hasen mit viel Erfahrung. Dass die Kosten niedriger als gedacht sind – und dass man uns die Begeisterung für unser Hobby ansehen kann! Dies zu vermitteln war dem SCS ein Hauptanliegen.

Freiflieger auf der Hahnweide

Die Flugsaison ist erst 3 Wochen alt, schon gibt es die ersten Ausbildungserfolge: Thomas hat den Moseschein, Christoph den ersten Alleinflug und die A-Prüfung.

Der Sonntag war herrlich sonnig, alle SCS Flugzeuge – bis auf das Baby – waren in der Luft. Gegen Abend hat Franz entschieden, dass Christoph frei fliegen darf. Der Flugplatz wurde schon ziemlich leer, also ideale Bedingungen. Noch 2 Seilrißübungen, dann der erste, der zweite mit perfekten Landungen auf der Nullsieben. Beim dritten Flug hat Christoph noch die wunderschöne Abendthermik genossen und ist nach der Landung auf der Einsdrei von Franz mit dem Alleinfliegerstrauß empfangen worden. Diese Sträuße werden traditionell immer vom Fluglehrer gepflückt. Nach dem Aufräumen kam das unumgängliche Ritual – siehe Bilder. Es dient dazu, das Thermikgefühl für die weiteren Flüge zu stärken.

Am Samstag hat Thomas bei Patrick Puskeiler die Moseprüfung bestanden. Am Donnerstag davor haben wir zur Vorbereitung auf der AERO noch Motorenkunde betrieben.

Beiden Fliegern herzliche Glückwünsche zu den bestandenen Prüfungen. Stellen sie doch markante Abschnitte im Leben eines Fliegers dar.