Der Winter ist fast vorbei – und die Mitglieder des Vereins haben viel gearbeitet. Im Winter werden die Flugzeuge gewartet, die Hänger geputzt und ihre Bremsen eingestellt, Fallschirme überprüft und frisch gepackt.

Vor dem Beginn der neue Saison gibt’s den Flugsicherheitsabend – da wird alles was besprochen, was in unserem Luftraum wichtig ist: Wir sind mit dem Flugplatz Hahnweide ziemlich nahe an Echterdingen dran – deshalb gibt es schon lange eine Absprache mit der Flugsicherung Echterdingen. Bei gutem Wetter räumt die Flugsicherung uns auf Anfrage Höhenbereiche ein – die Verkehrsflugzeug müssen dann wegen uns Segelfliegern etwas komplizierter anfliegen, als ohne die Freigabe für Segelflug. Diese Regelung ist so besonders, dass vom Stuttgarter Modell gesprochen wird. Das Wichtigste ist, dass alle Pilotinnen und Piloten die Regeln einhalten. Nur dann kann diese Regelung erhalten bleiben.

Es geht weiter mit der Arbeit: Die Winde wird vorbereitet, Kühlwasser, Öl und Wasser für den Windenmotor und den Fahrmotor werden kontrolliert und ergänzt. Zeitgleich war die 100h Kontrolle am Motorsegler fällig.

Nach der Wartung kommt der Werkstattflug – es wird kontrolliert, ob das Flugzeug alles kann, was es können muss. Diesmal hatten wir richtig Glück. An unserem letzten Tag der Wartung war vormittags das Wetter fürs Fliegen ziemlich untauglich: Graupelschauer, schlechte Sicht und steife Brise – einzeln oder gemischt. Aber als das Flugzeug von Florian abgenommen und die Front durch gezogen war hatten wir herrliches Rückseiten Wetter mit starker Thermik. Beim Werkstattflug muss man die Leistungswerte das Flugzeugs erfliegen und dokumentieren – also arbeiten. Dass es draußen wunderschön ist, hatten wir trotzdem gesehen! Wir sehen das schöne Wetter beim Flug durchaus als Belohnung für die Arbeit!

Text und Bilder: woki

Robert und Thomas arbeiten am Cockpit des Ventus.
Peter prüft die Dichtheit der Vergaser am Ventus.
Segelfliegen ist Mannschaftssport!
Franz und Max halten sich an der Wurzelrippe des Flügels fest.
Thomas und Matthias halten die äußere Seite des Flügels.
Max optimiert den Abdichtklebestreifen an der Haube.
Gunter passt auf, dass keine Seite des Flügels irgendwo zerkratzt wird.
Gunter schneidet Zwiebeln für den Gaisburger Marsch.
Hilmar ist beim Gaisburger Marsch der Chefkoch.
Volle Konzentration! Die Zwiebeln müssen glasig sein!
Der Gaisburger braucht noch Zeit. Matthias am Flügel, Oliver und Fred am Rumpf des Discus.
Unsere Aufzüge sind belegt – aber wir sind zum Glück genügend Leute.
Hilmar studiert die Verarbeitungshinweise der Spätzle.
Es hat toll geschmeckt – der Topf ist fatzen leer.
Hilmar und Wolfgang.
Eine Woche später: Thomas stellt die Bremsen ein.
Florian kommt zur Unterstützung.
Hauptversammlung – alle Verantwortlichen sind einstimmig wiedergewählt worden!
Flugsicherheitsabend
Heute ist die Winde dran: Jürgen versucht sich mit einem Zänglein an dem dicken Blech des Kotflügels.
Es braucht mehr Gewalt als das Zänglein liefern kann.
Nils und Jochen füllen Kühlwasser auf und bringen den Motor auf Temperatur.
Wieder in der Werkstatt: Max und Franz bauen den Hänger für unser neues Flugzeug aus.
Der neue Hänger für den …… Das Geheimnis wird zu gegebener Zeit gelüftet.
100h Wartung am Mose. Jochen hat den Unterboden gereinigt und dokumentiert.
Jochen und Nils pumpen die Reifen auf – 2,5 bar. Dann bringt Nils noch die Rutschmarken an.
Links Oliver – er wird unser neuer Motorseglerwart, rechts Jürgen.
10 Tropfen Öl für den Schnapper des Zündverteilers, dabei langsam gleichmäßig den Propeller drehen.
Die überzuckerte Teck am 18. März 2026 vormittags.
Ist der Motor öldicht?
Unser Werkstattflug: zuerst steigen und Werte notieren. Vor uns der Jusi und die Albkante nach Westen.
woki und Christoph bewachen die Instrumente.
Sieht alles gut aus! Zur Orientierung: Auf 10 Flugstunden kommen 8 Wartungsstunden.
Alles was grüne Wiese ist, war ein Siedlungsgebiet in der Jungsteinzeit. Das keltische Oppidum Heidengraben auf der Erkenbrechtsweiler Berghalbinsel der Schwäbischen Alb gilt als das größte keltische Oppidum in Europa. Das Tor G nördlich von Erkenbrechtsweiler auf der Esslinger Alb ist eines von acht Toren des keltischen Oppidums Heidengraben. Das Tor ist nachgebaut und kann besichtigt werden.
Info: https://schwaebischealbnatur.blogspot.com/2019/09/erkenbrechtsweiler-eine-gemeinde-im.html
Beim Oppidum gab es kaum Schnee – östlich vom Lenninger Tal war alles überzuckert.
An der Albkante sieht man auf 10 Uhr den Neuffen, auf 11 ist dann die Teck. Und die fetten Bärte!
Grün gestreifter Schnee bei Hülben.
Lenninger Tal
Drei gelbe Felsen, die nicht so heißen.
Das ist der gelbe Felsen.
Ganz links die Burg Teck, rechts seht Ihr zwei im Wald parallele Streifen – die Fundamente der alten Halle.
Geschafft: Das Flugzeug tut was es soll – und die Papiere sind vollständig!

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